Bericht Etappe 18

 

Hallo.

Heute war das Wetter ja mal so richtig lauffreundlich. Bedeckter Himmel mit gelegentlichen kurzen Schauern, meist in Form von Nieselregen. Leicht windig mit kurzen Böen und Temperaturen zwischen 17 und 21 Grad. Also bestes Laufwetter.

Die Stecke war zu Begin etwas zäh. Ich hatte beschlossen, nicht weiter mit den Industrieanliegern am Rhein (Häfen und Chemiewerke) um den Zugang zum Wasser zu kämpfen, sondern mich durchs Hinterland an die Ruhr vor zu arbeiten, um von dort aus zum Kanal und dann Richtung Münster einschwenken zu können. Dazu musste ich zunächst mit Reisholz, Eller und Vennhausen eine Durststrecke durch die städtische Betonwüste zurücklegen, bevor es dann im Osten von Gerresheim etwas grüner wurde.

Danach folgte mit dem Grafenberger Wald (aka Düsseldorfer Stadtwald) der spannendste Teil der Etappe. Es ist schon erstaunlich, wie viel Verwendung man auf so wenig Fläche unterbringen kann. Dort ist ein Golfplatz, eine Pferderennbahn, ein Segeflugelände, ein Truppenübungsplatz ein paar "normale" Höfe und ein "Anwesen" von jemandem, der Wohl die diversersen gesetzlichen Ausprägungen von "Eigentum verplichtet" am liebsten aushebeln würde...

Hier die Bilder:

Der Pferdegolfplatz.

Pferdegolf

Die Militärsegelwiese.

Militärsegelplatz

Das folgende Schild ist nur beim Verlassen der Militärsegelwiese zu lesen. Also bitte: Alle Granaten beim Schild ablegen und nichts mit nach Hause nahmen.

Munition

Nun das Beste. Die "Lös' Dich in Luft auf!"-Kombination. Versuch' mal, weder auf der Fahrbahn, noch auf der angrenzenden landw. Fläche zu gehen!

Schilda1

Schilda2

 

Weiter führte die Strecke durch Ratingen (was noch recht übersichtlich ist), durch den "Oberbusch"-Wald, Breitscheid, Selbeck, Saarn nach Mülheim. Etappenziel war in Mülheim-Styrum. Zu Abschluß noch ein friedliches Bild der Ruhr.

Ruhr