Bericht Etappe 14

Hallo.

So nun ist Schluß mit UNESCO Welterbe. Vorbei mit malerischen Felsschluchten, mittelalterlichen Burgen und Postkartenständen an Ausflugsschiffanlegestellen (an denen völlig ineffiziente nostalgische Raddampfer anlegen). Nun bin ich nicht mehr im oberen, sondern im  unteren Mittelrheintal. Die Schonzeit ist vorüber, jetzt kommt die Ankunft in der Realität.

Und die sieht so aus:

Tanklager.

Tanklager

Alte zweckdienliche Einsenbahnbrücken. Wozu anstreichen? Die tut auch so. Und sieht fast noch antik aus...

Eisenbahnbrücke

Und was versteckt sich hinter dem Busch und verdunkelt den Himmel?

Was ist das ?

Genau: Das AKW Mühlheim-Kärlich. Seit vielen Jahren abgeschaltet und inzwischen ausgeweidet. Vielleicht sollte man ein Denkmal (Mahnmal) daraus machen. Bis der Druckbehälter abgebaut wird, dauert es sicher noch mal eine Generation - da kann man auch gerade ein paar Gedenktafeln anbringen, bis es soweit ist.

AKW Mühlhein-Kärlich

Im Gegensatz zu diesem weit harmloseren Kran (hieß wohl mal "Krahnen"). Der hat den Status erreicht nach dem einige hundert Jahre Mühlsteine gehoben hat.

Kran

Morgen geht's dann nach Bonn, nach Nordrheinwestfalen und an den Niederrhein. Wieder Kulturschock!

Naja, solange die Schocks aus dem gesehenen resultieren und der Lauf sportlich fortan ereignisarm bleibt, soll es mir recht sein. Die Blasen sind eingetrocknet, der Sonnenbrand häutet sich und 26 Grad sind nicht so übel wie mehrere Tage 36 Grad. (Oder ich gewöhne mich daran...) Also aktuell alles OK.