Bericht Etappe 7

 

Guten Morgen.

Hollala - so eine Nachtetappe hat es in sich....

Also die Temperaturen waren mit 27 Grad am Start und knapp über 20 Grad im Verlaufe der Nacht moderat und durchaus laufbar. Der gelegentliche Regen hat zwar die Luftfeuchte in die Höhe getrieben, war aber ansonsten - bis auf zwei heftigere Güsse, denen es auszuweichen galt - nicht unangenehem.

Von Rheinmünster konnte ich so im lockeren Tempo bis durch und hinter Rastadt joggen. Der Radweg verlief zwar teilweise durch den Wald und war somit unsichtbar, aber er war geteert und gut von Waldboden zu unterscheiden ausserdem effektiv schnurgerade - also praktisch doch gut zu finden.

Unklar wurde die Situation am Radweg neben der B36. Die Beschilderung war an den entscheidenden Stellen nicht vorhanden und zu weit auseinander. Dort habe ich dann vermutlich eine Schotterpiste rechts der Strasse für den Radweg gehalten, obwohl dieser vermutlich etwas abseits links der Strasse lag. Im Ergebnis war ich länger als geplant unterwegs, weil ich zwischendurch noch einen grösseren Baggersee zu umrunden hatte, der den Weg versperrte, und dann von einem Bahnlinie "zwangsabgebogen" wurde und bei der nächsten Bahnbrücke umständlich den Weg zurück über die Wiesen zwischen den Äckern suchen musste.

Der Marsch durch die nassen unebenen Wiesen hat natürlich Oper gefordert. Hier ein kleiner Eindruck.

Fuss

Heute sind es wieder über 30 Grad bei klarem Himmel ich werde also eine weitere Nachtschicht einlegen. Etwas unschlüssig bin ich noch, wie ich wieder auf Tagbetrieb umstellen soll, wenn sich die Temperaturen normalisieren....